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Mit Kundalini Yoga zum inneren Gleichgewicht finden


Mit Kundalini Yoga zum inneren Gleichgewicht finden


Die meisten Yogastile, die wir in der westlichen Welt kennen, lassen sich unter dem Oberbegriff des Hatha Yoga zusammenfassen, bei dem die körperlichen Übungen (Asanas) im Forderung stehen. Beim Kundalini Yoga werden zwar auch Asanas geübt, aber auf eine andere Art und mit anderem Fokus.

Was ist Kundalini Yoga?

Kundalini Yoga wurde Ende der 60er Jahre von Yogi Bhajan aus Nordindien in den Westen gebracht. Bei diesem Yogastil steht das Erwecken unserer Energie im Vordergrund, durch die wir Zugang zu tiefer Meditation, Liebe und einem höheren Bewusstsein bekommen. Das Ziel von Kundalini Yoga ist, unsere selbst erschaffenen Grenzen zu transzendieren und Einheit mit dem Göttlichen zu erfahren.

Um dieses Ziel erreichen zu können, brauchen wir eine regelmäßige spirituelle Praxis. Kundalini Yoga gibt uns die Techniken für diese Praxis in Form von Übungen zur Reinigung und Stärkung des gesamten Körper-Geist-Systems. Dabei lernen wir, unsere Energie zu wecken und zielgerichtet zu lenken.



Was bedeutet Kundalini Yoga eigentlich

Wörtlich bedeutet Kundalini ‚die Aufgerollte’. Damit ist eine schlafende Schlange gemeint, die in 3½ Windungen am unteren Ende der Wirbelsäule eingerollt liegt. Sie steht sinnbildlich für unsere dort schlummernde Energie und die schöpferische Kraft im Menschen, die darauf wartet erweckt zu werden, um uns auf dem Weg zur Erleuchtung zu führen.

Was sind Merkmale von Kundalini Yoga?

Während im Hatha Yoga verschiedene Übungen (Asanas) immer wieder neu zu kreativen Abfolgen kombiniert werden, zeichnet sich Kundalini Yoga durch feste Übungsreihen (Kriyas) aus.

Das Besondere an Kundalini Übungen ist, dass sie meist dynamisch für jeweils mehrere Minuten ausgeführt werden. Durch die intensive körperliche Erfahrung entsteht die starke energetische Wirkung, die mit keinem anderen Yogastil vergleichbar ist.

Ein weiteres Merkmal ist, dass Kundalini Yoga Übende meist weiße Kleidung und oft auch einen weißen Turban tragen. Der Turban soll das Entweichen der Energie über die Kopfkrone verhindern.

Was sind Bestandteile von Kundalini Yoga?

Die Kundalini Kriyas, die auch als Reinigungsübungen bezeichnet werden, bestehen immer aus drei Elementen:

  • Körperübungen (Asanas),
  • Atemübungen (Pranayama)
  • Meditation (Dhyana)

Häufig werden diese mit besonderen Handhaltungen (Mudras), stärkenden Wortwiederholungen (Mantras) und Energielenkungen (Bandhas) verbunden. Ein Fokus liegt dabei immer auf der Reinigung der Energiezentren (Chakren) des Körpers.


Welche Vorteile hat Kundalini Yoga?

Die besondere Kombination von Atem, Bewegung und Meditation weckt und hebt unsere Energie. Gleichzeitig entsteht eine tiefe innere Ruhe und ein Gefühl von lebendiger Ausgeglichenheit. Häufig erleben Übende ein intensives Gefühl der Verbundenheit mit sich selbst und allen, was existiert.


Gibt es einen Unterschied zwischen Kundalini Yoga und dem klassischen Yoga?

Kundalini Yoga ist zwar mit anderen Yogaformen wie Hatha Yoga verwandt, ist aber in vielen Übungen dynamischer, weil es sich stark auf das Spüren der eigenen Lebensenergie richtet. Der Atem spielt eine besonders zentrale Rolle und wird nicht nur während der gesamten Praxis bewusst geführt, sondern auch gezielt zum Lenken der Energie im Körper eingesetzt. Dadurch wird die Praxis gleichzeitig zu einer dynamischen Meditation. Zusätzlich enthält jede Übungsreihe vertiefende Achtsamkeitsübungen, bei denen der Fokus inneren Bewegungen des Geistes und der Energie im Körper gerichtet wird.

Die aktivierende Wirkung von Kundalini Yoga

Die systematisch aufgebauten Übungen aktivieren zunächst die Energie im Körper, um sie zum Fließen zu bringen. Durch diesen Fluss gelangt Prana (Lebensenergie) in alle Energiezentren (Chakren) und fließt durch alle Energiekanäle (Nadis). Diese werden von Blockaden gereinigt und durch die Versorgung mit frischer Energie gestärkt.

Wie wirkt Kundalini Yoga auf den Körper & Geist?

Aus feststofflicher Sicht wird unser Körper durch die Übungen von Verspannungen und Giftstoffen befreit. Aus feinstofflicher Sicht wird unser Energiekörper reiner und klarer, wodurch der Zugang zu höheren Bewusstseinsebenen frei wird.

Die Kriyas dienen auch der mentalen und körperlichen Vorbereitung auf neue Bewusstseinszustände, da diese eine große Kraft entfalten können.

Um die besondere Wirkung von Kundalini Yoga wirklich zu verstehen, muss es praktisch erfahren werden. Während du den Effekt auf den feststofflichen Körper wahrscheinlich vom ersten Mal an spüren kannst, wird sich die reinigende Wirkung auf die Chakren und Nadis erst durch eine regelmäßige Übungspraxis zeigen.


Welche Körperteile werden besonders angeregt?

Kundalini Yoga wirkt auf alle sieben Chakren, die sich vom untersten Punkt im Becken bis zur Krone des Kopfes über einander aufreihen. Somit ist die Wirbelsäule ein zentraler Bereich, der bei vielen Übungen – insbesondere durch dynamische Drehungen, Vor- und Rückbeugen – angesprochen wird.

Auch auf die inneren Organe haben die Übungen einen stimulierenden, massageähnlichen Effekt. Somit werden unser Stoffwechsel, die Verdauung und die Entgiftung angeregt.


Was für Auswirkungen hat Kundalini Yoga auf die Gesundheit?

  • Verfeinertes Körperbewusstsein
  • Erhöhte Konzentrationsfähigkeit
  • Höhere Sensibilität für das eigene Wohlbefinden, was eine bessere Wahrnehmung der eigenen Kapazitäten und Grenzen ermöglicht
  • Aktivierung und Stärkung aller Körpersysteme (Herz-, Kreislauf-, Nerven-, Immun-, Lymph- und Drüsensystem)
  • Förderung von Durchhaltevermögens, Flexibilität und Willenskraft
  • Resilienz und Ausgeglichenheit für einen gelasseneren Umgang mit den alltäglichen Herausforderungen


Für wen sind Kundalini-Yoga-Übungen geeignet?

Grundsätzlich ist Kundalini Yoga für alle Menschen geeignet. Je nach körperlichen und seelischen Vorraussetzungen sollten die Übungen aber individuell angepasst werden. Schwangere beispielsweise sollten Atemübungen wie den Feueratem und das Anhalten des Atems weglassen.


Welche Kundalini-Yoga-Übungen sind für Anfänger und Fortgeschrittene besonders geeignet?

Intensive Dehnungen und komplexe Übungen wie zum Beispiel der Kopfstand kommen im Kundalini Yoga nicht vor. Die Intensität wird vielmehr durch die Dauer der Übungen und die aktive Einbeziehung des Atems gesteigert. Somit können die gleichen Kriyas von Anfängern als auch Fortgeschrittenen geübt werden. Die Dauer und Art der Ausführung kann dabei variieren, die Reihenfolge sollte jedoch nicht verändert werden.


Kann man als Anfänger Kundalini Yoga zu Hause praktizieren?

Um die Übungsreihen und die richtige Ausführung zu erlernen, sollten Anfänger zu Beginn unter Aufsicht und Anleitung einer/s erfahrenen Lehrer/in üben. Sobald wir uns in den Übungen sicher genug fühlen, ist es sehr empfehlenswert, die Praxis ergänzend zum Unterricht selbst zu Hause durchzuführen.

Jede Übung sollte ruhig und langsam begonnen werden, mit der Unterstützung des kräftigen Atems. Mit der Zeit können die Bewegungen schneller und dynamischer werden, um die energetische Wirkung der Übungsreihe zu erhöhen. Dabei sollten Übende immer gut auf ihren Kreislauf achten und das Tempo rechtzeitig reduzieren, wenn es ihnen nicht mehr gut tut

Kundalini Yoga: Diese Übungen stimulieren Körper & Geist

Im Kundalini Yoga gibt es ungefähr 50 Basisübungen, von denen unzählige weitere Bewegungen abgeleitet werden.

Welche sind beliebte Übungsreihen (Kriyas) im Kundalini Yoga?

Kundalini Yoga bietet uns eine Fülle an Übungsreihen, die Kriyas genannt werden. Viele davon sind hunderte Jahre alt und wurden von besonders erfahrenen Yogis zusammengestellt, um ganz bestimmte heilende und reinigende Wirkungen zu erzeugen. Die Wirkung zielt immer auf die Energie ab, die je nach Kriya erweckt, erfahren, angeregt, gereinigt und ausgeglichen werden soll.

Beliebte Kriyas sind zum Beispiel:

  • Awakening to your ten bodies
  • Experiencing the original you
  • Purifying the Self
  • Stimulate your Chakra system and feel wonderful
  • Balancing the aura

Einige der wichtigsten Yoga-Übungen, die Bestandteil vieler Kriyas sind:

  • Sat Kriya
    Eine der grundlegendsten Übungen, die jeden Tag für mindestens 3 Minuten durchgeführt werden sollte

    Ausführung: Im Fersensitz die Arme nach oben ausstrecken und die Hände bis auf die Zeigefinger verschränken. Für drei Minuten oder länger den Feueratem praktizieren.

    Wirkung:
    Die Bauchorgane erhalten dadurch eine rhythmische Massage, wodurch Wellen der Energie durch den Körper zirkulieren.
  • Ego Eradicator

    Ausführung: Im Sitzen die Arme nach oben strecken. Die Fingerspitzen drücken auf die Fingerballen, nur die Daumen werden Richtung Himmel gestreckt. Mit geschlossenen Augen für 1-3 Minuten die Feueratmung ausführen.

    Wirkung: Konzentration, indem der mentale Fokus auf den Punkt über der Kopfkrone gerichtet wird.

    Ego Eradiacator
  • Stretch Pose

    Ausführung: In Rückenlage den Kopf und die Fersen kurz über den Boden abheben und halten. Richte den Blick auf die Zehen, die du von dir weg streckst. Die Arme entlang der Körperseiten ausstrecken. Je nach Level für 30 Sekunden bis 3 Minuten die Feueratmung ausführen.

    Wirkung: Aktiviert das Manipura Chakra, stärkt die Bauchmuskulatur und das Selbstbewusstsein.

    Stretch

  • Archer Pose

    Ausführung: Im weiten Ausfallschritt den vorderen Fuß nach vorne ausrichten und den hinteren quer dazu aufstellen. Das vordere Bein beugen, während das hintere gestreckt bleibt. Den vorderen Arm nach vorne ausstrecken, während du den hinteren Arm auf gleicher Höhe anwinkelst als würdest du einen Bogen spannen. Zielgerichtet über die vordere Hand blicken. Für 2-11 Minuten halten, dann die Seite wechseln.

    Wirkung: Stärkung der Beinmuskulatur, Entwicklung von Mut und Willenskraft (Manipura Chakra).

    Archer Pose
  • Energy Boost

    Ausführung: Strecke im Sitzen die Beine nach vorne aus und beuge deinen Oberkörper nach vorne. Halte die Position für 2-11 Minuten

    Wirkung: Spannungen auf der Körperrückseite lösen, energetischer Ausgleich und Erfrischung

Energy Boost
  • Eggbeater

    Ausführung: Hebe im Schneidersitz deine Arme angewinkelt vor den Körper. Die Daumen und Zeigefinger deiner Hände berühren sich jeweils (Gyan Mudra). Schließe deine Augen zu 9/10. Rotiere die Hände so schnell du kannst auf und ab wie um eine kreisförmige Bahn. Nach 11 Minuten streckt du die Arme über den Kopf aus und atmest für 1 Minute tief durch.

    Wirkung: Aktivierender Wachmacher am Morgen.


    Eggbeater

    • Schulter Rolle

      Ausführung:
      Kreise deine Schultern im Sitzen im Rhythmus des Atems. Mit der Einatmung nach vorne und oben, mit der Ausatmung nach hinten und unten.

      Wirkung: Leichtigkeit und Freude, indem körperliche und emotionale Verspannungen im Bereich der Schultern gelöst werden.


      Schulter Rolle

    Kundalini Yoga Meditation: Innere Kräfte entfalten

    Meditation spielt im Kundalini Yoga eine zentrale Rolle. Durch die Übungen stärken wir nicht nur den Körper, sondern gleichzeitig auch den Geist und entwickeln ein immer feineres Bewusstsein für deren Verbindung. So erkennen wir, dass unser Geist nur dann zur Ruhe kommen kann, wenn wir uns und unseren Körper entspannen können.

    Welche Arten der Meditation sind im Kundalini-Yoga beliebt?

    Um den Geist zu entspannen gibt es sehr hilfreiche Techniken, von denen einige im Kundalini Yoga sehr häufig genutzt werden. Bei diesen Techniken geht es immer darum, dem Geist einen Fokus oder ein Objekt der Konzentration zu geben. Das können Wörter sein (Mantra-Meditation), Handhaltungen (Mudra-Meditation) oder auch der Atem (Atem-Meditation). Oft wird der Fokus auch auf bestimmte Punkte im Körper gelenkt, wo unsere Energiezentren (Chakren) verortet sind, z. B. der unterste Punkt des Beckens (Muladhara Chakra), der Punkt in der Mitte der Brust (Anahata Chakra) oder der Punkt zwischen den Augenbrauen (Ajna Chakra).


    Welches sind beliebte Meditationsübungen?

    Die wohl am meisten verbreitete Meditation beim Kundalini ist die Konzentration auf das Mantras „Sat Nam“. Dieses wird während der Kriya fortwährend im Rhythmus des Atems wiederholt: Sat bei der Einatmung und Nam bei der Ausatmung. Das Mantra kann sowohl laut gesprochen, geflüstert oder still im Geist wiederholt werden. Die Wörter kommen au, der heiligen indischen „heiligen“ Sprache Gurmukhi und bedeuten wahre Identität („Sat“ = Wahrheit ; „Nam“ = Identität). Das Mantra soll uns daran erinnern, wer wir wirklich sind.


    Pranayama im Kundalini Yoga

    „Prana“ heißt Energie und „Ayama“ bedeutet „Kontrolle“. Über den Atem nehmen wir die Lebensenergie Prana ins uns auf und geben alte, verbrauchte Energie wieder ab. Wenn wir den Atem auf bestimmte Art und Weise führen, können wir diesen Austausch bewusst steuern.

    Durch Atemübungen lernen wir also nicht nur, unseren Atem wieder bewusst wahrzunehmen, sondern auch unsere Lebensenergie zum Fließen zu bringen und zu den Stellen im Körper zu leiten, wo wir sie gerade besonders brauchen.


    Was hat Pranayama mit Kundalini Yoga zu tun?

    Wie wir atmen hat also einen direkten Effekt auf unser Energielevel und somit auch auf unsere Stimmung. Da das Hauptziel des Kundalini Yoga die Aktivierung unserer Energie ist, spielen Atemübungen hier eine deutlich größere Rolle als in anderen Yogastilen. Den Effekt der Atemübungen können wir unmittelbar spüren.


    Welches sind beliebte Pranayama Atemübungen? (z.B. der Feueratem)

    Die zwei wichtigsten Atemtechniken im Kundalini Yoga sind der lange, tiefe Atem und der Feueratem. Der lange, tiefe Atem wirkt sehr entspannend und schenkt uns ein Gefühl von innerem Frieden. Dabei versuchen wir, den Atem so lang und tief wie nur möglich fließen zu lassen.

    Der Feueratem hat eine anregende und reinigende Wirkung im Körper und gibt sehr viel Energie. Durch die stoßweise Ausatmung erfahren die Bauchorgane eine intensive Massage, wodurch Entgiftungsprozesse unterstützt werden.


    Wie funktioniert der Feueratem?

    Beim Feueratem (Kapalabhati) wird stoßweise ausgeatmet, wobei die Bauchdecke jedes Mal aktiv nach innen gezogen wird. Die Einatmung erfolgt passiv in dem kurzen Moment, wo wir die Bauchdecke wieder loslassen und sie sich entspannt nach vorne wölbt. Auf diese Weise werden die Bauchmuskulatur und das Zwerchfell angesprochen. Der Feueratem kann langsam und ruhig oder auch sehr schnell geübt werden. Je schneller der Rhythmus, umso intensiver ist die aktivierende Wirkung.

    Kundalini Yoga ist mit seinen dynamischen und meditativen Übungen eine einzigartige Form des Yoga. Wichtiger als eine Verbesserung von Beweglichkeit und Kraft ist dabei immer die energetische Wirkung auf unseren Körper und den Geist.

    Besonders Menschen, die offen für Spiritualität sind, finden im Kundalini Yoga eine kraftvolle Methode zur Selbsterfahrung. Durch die regelmäßige Praxis können wir ein sehr feines Gespür für unseren Körper und unsere Energie entwickeln

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