Vom unfreiwilligen Wochenendkurs zum passionierten Lehrer. 3 Fragen an Michael Trübger

Geposted von Sarina Kastendiek am

Yoga & Männer. Das ist so ein Thema für sich.

Wir haben den Hamburger Yogalehrer Michael Trübger gefragt, wie er zum Yoga kam, was Freunde und Familie dazu gesagt haben und was sein Lieblings-Look für die Matte ist.

Michael Trüber und Claudia Uhrig bei den Yogidays 2018 in Hamburg

Michael und Claudia Uhrig bei den Yogidays 2018 in Hamburg

 

Wann und wie bist du das erste Mal in Kontakt mit Yoga gekommen und wann hast du gemerkt, dass du auch selber unterrichten möchtest?

Den ersten Kontakt zum Yoga hatte ich im Jahre 2003 in Form eines klassischen Einsteiger-Kurses über ein Wochenende in Berlin. Schwerpunkt war hier die erste Ashtanga Serie. Dieses Wochenende kam auch nur durch deutliches Insistieren meiner damaligen Freundin ins Rollen. Obwohl ich mich schon reichlich deplatziert fühlte und natürlich auch wirklich wenig auf der Matte zustande brachte, tat mir das Ganze dermaßen gut, dass ich entschied dabeizubleiben.

Der Wunsch zu unterrichten kam tatsächlich erst später im Verlaufe der 200Std. Ausbildung. Ich wollte einfach mehr Nähe und Tiefe zu der Praxis entwickeln, also weniger von Anfang an unterrichten.

Yoga wird hier ja schon eher als “Frauen-Sport” gesehen. Wie hat dein Umfeld darauf reagiert, dass du Yogalehrer werden möchtest?

In meinem Umfeld gibt es diese Meinungen eigentlich eher weniger. Exotisch war das Ganze schon, aber der Begriff „Frauen-Sport“ ist dabei nicht gefallen ;-)
Im Laufe der Jahre ist dann das Interesse aus dem Freundes- und Bekanntenkreis etwas gestiegen, in erster Linie aufgrund gesundheitlicher Themen - aber wirklich nachhaltig begeistern konnte ich aus den eigenen Reihen kaum jemanden für den Yoga-Kosmos. Andererseits habe ich auch nie versucht zu missionieren. Dennoch freue ich mich immer sehr, wenn jemand die Begeisterung für Yoga, Meditation oder artverwandte Praktiken teilt.
 

 

Was ist dein Lieblings-Look für die Yogamatte?

Ich entwickele gerade den Spleen, eigene T-Shirts mit bedeutungsschwangeren Claims zu tragen. Aber generell trage ich gern lockere, halblange Hosen und entweder Tank oder normale Tees.

 

Informationen zu Michael und seinen Events findet ihr auf seiner Homepage.

Ihr  könnt ihm aber auch einfach bei Instagram und Facebook folgen.